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Brombeeren

Rubus fructicosus (Familie Rosengewächse)

Auch bekannt als:

Brämbei – althochdeutsch für Brombeere, was soviel heisst wie Beere des Dornenstrauches

Region & Blütezeit:

Brombeere ist in den gemässigten Zonen der Nordhalbkugel heimisch wie Europa, Nordamerika und Mittelasien. Die Fruchtreife reicht in der Regel von August bis September, nach der Fruchtreife sterben die Triebe wieder ab.

Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Flavonoide, Fruchtsäuren und Vitamin C, Beta-Carotine (mehr als jede andere Beere)

Die Pflanze:

Die Brombeere wächst gerne wild an sonnigen Waldrändern und klettern mit Hilfe der Dornen mehrere Meter in die Höhe. Es gibt schätzungsweise weit über 200 verschiedene Brombeerarten allein in Europa. Die Brombeersträucher kreuzen sich immer wieder untereinander und die Unterscheidung der Arten ist mittlerweile auch für geübte Botaniker sehr schwierig. So viele Varietäten gibt es bei keiner anderen Pflanze.

Traditionelle Anwendungen und Wirkungen:

Die Brombeerfrüchte sind reich an zellschützenden Antioxidantien. Aufgrund des Gerbstoffanteils und den Flavonoiden werden Extrakte der Blätter bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes, zu Waschungen bei Hauterkrankungen oder Magen-Darmproblemen verwendet.

Und übrigens…

Die Brombeere täuscht etwas vor, was sie nicht ist – eine Beere. Die herrlich schmeckenden Früchte sind botanisch gesehen eine Steinfrucht. Jede der kleinen «Einzelbeeren» bilden sich aus den einzelnen Fruchtblättern und sind im Aufbau eine Steinfrucht.